Am 20.07.2015 kam es in der Nähe des warschauer Flughafens in über 700 m Höhe zu einer gefährlichen Annäherung zwischen einer Drohne und einer Lufthansamaschine. Das Flugzeug sei in nur etwa 100 m Entfernung an der Drohne vorbeigeflogen. Der Steuerer der Drohne wurde bereits ermittelt und verhört. Ihm drohen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr bis zu 8 Jahren Haft. Was mit Drohne gemeint ist, wird nicht weiter erklärt. Das ist Mist und daran ist leider auch nichts zu beschönigen und man darf hoffen, dass es eine sehr hohe Strafe dafür gibt.

Ebenso gibt es aber auch nichts an unprofessionellen Artikeln zu beschönigen, bei denen es Autoren nicht hinbekommen, reißerische Kommentare auszulassen und das Thema Drohnen in den Dreck ziehen.

Zitat aus dem Heise-Artikel. „Nur 100 Meter trennten eine besetzte Passagiermaschine von einer Drohne. Die Lufthansa-Maschine konnte jedoch unbeschadet landen, die Polizei rückte mit Hubschraubern aus.“

Wieso ein Flugzeug, dass in einigem Abstand an etwas vorbei fliegt, nicht unbeschadet landen können sollte, dürfte selbst Erstklässlern völlig klar sein. Solche Aussagen sind genauso sinnvoll, wie die, dass bei der Landung glücklicherweise keine Nuklearwaffen in China expoldiert sind. Außerdem rückte die Polizei nicht mit Hubschraubern aus, sondern mit einem.

Wie so etwas richtig und sachlich funktioniert, zeigt die ursprüngliche Meldung.

>>Zur Heise-Meldung<<

>>Original Meldung<<


Die Insolvenz von Robbe wurde bereits Anfang 2015 gemeldet. Da war man noch guter Dinge, dass sich das Blatt noch wenden lässt. Nun scheint klar, dass es keine Rettung mehr gibt. Man sucht nun nach Möglichkeiten, Teile des Unternehmens zu erhalten.

Das ein deutsches Traditionsunternehmen so den Bach runter geht, ist ein herber Schlag für den Modellbau. Insbesondere, da Robbe in den letzten Jahren immer gut gewirtschaftet und schwarze Zahlen geschrieben hat. Schuld an der Pleite sind ausstehende Zahlungen, deren Fälligkeiten „wohl irgendwie vergessen“ worden sind.

Die Besitzer von Futaba-Fernsteuerungen müssen sich aber wohl keine Gedanken machen, denn Robbe ist nicht Futaba. Robbe hat in Deutschland die Distribution für Futaba erledigt. Neuer Distributor ist nun Ripmax.

Ausführlicher Bericht im Lauterbacher Stadtanzeiger

 


Endlich hat der Modellfluggott auch mal ein gutes Wort für die Modellflieger eingelegt. Die Regelungen für das Fliegen in kontrolliertem Luftraum (CTR) werden ab dem 01.06.2015 gelockert! Damit gelten die Flugeinschränkungen für Multicopter nicht mehr für Multicopter unter 5 kg, sofern unter ein paar zu berücksichtigenden Punkten 30 m Höhe nicht überschritten wird. Bislang brauchte man dazu eine Flugverkehrskontrollfreigabe. Beispielsweise betrifft das den Großteil von Dortmund, so dass man ab dem 01.06.2015 nahezu überall fliegen darf,  sofern die sonstigen Regelungen befolgt werden. Der Mindestabstand von Flughäfen bleibt mit 1,5 km unverändert.

Zur offiziellen Meldung: >>Klick<<


In eigener Sache: Seit der Ankündigung hat sich noch einmal viel getan. Aus den geplanten 350 Seiten sind 416 geworden und mein Buch ist seit wenigen Tagen im Buchhandel verfügbar. Als eines der ersten Bücher hat der dpunkt.verlag das Buch auch gleich in die neue Make-Reihe aufgenommen.

Passend zum Buch gibt es die Webseite www.multicopterbuch.de, auf der es noch Zusatzmaterial gibt und für die noch weitere Projekte geplant sind.

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